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Mehrere intensive Arbeitsgespräche und Treffen gab es bereits seit den Sommerferien 2019 zwischen Vertretern des Judo-Sportvereins (JSV) und des EG. Gemeinsam erarbeiten wir derzeit ein Sportangebot für die Unterstufe. Wenn alles klappt, können sich unserer Schüler*innen bereits schon im Laufe des ersten Halbjahres 2019/20 auf tolle Angebote durch qualifizierte Übungsleiter des Vereins freuen. Dazu gehören die Sportarten Ju Jutsu, Taekwondo, Capoeira und Kickboxen. Mehr zu den Angeboten gibt es demnächst hier auf dieser Seite nachzulesen!

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Was ist Ju-Jutsu? – Mit SICHERHEIT Lebensgefühl

Ju-Jutsu (jap. 柔術 , wörtlich „sanfte Kunst“) ist eine sehr interessante und vielseitige Sportart und Selbstverteidigungsdisziplin, bei der alle Teilnehmer, ob jung oder alt, männlich oder weiblich, gemeinsam auf der Matte trainieren, um sich nicht nur körperlich fit zu halten oder freundschaftliche Kontakte zu knüpfen, sondern dabei noch viel für ihre persönliche Sicherheit im Alltag zu tun.

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Taekwondo – Was ist das?

Taekwondo (kor. 태권도, wörtlich „der Weg des Fuß- und Faustkampfes“) ist eine koreanische Kampfkunst, die oft als Kampfsport ausgeübt wird. Die drei Silben des Namens stehen für Fußtechnik (tae), Handtechnik (kwon) und Weg (do). Obwohl Taekwondo große Ähnlichkeiten mit anderen asiatischen Kampfsportarten aufweist, unterscheidet es sich in einigen wesentlichen Punkten von diesen. So ist die Taekwondo-Technik sehr auf Schnelligkeit und Dynamik ausgelegt, was nicht zuletzt durch den Wettkampf bedingt ist. Hierdurch bekommen die Techniken eine enorme Wucht und Wirkung.

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Capoeira - eine Mischung aus Musik und Kampf

Capoeira ist eine brasilianische Kampfkunst bzw. ein Kampftanz, dessen Ursprung auf den afrikanischen NíGolo („Zebratanz“) zurückgeführt wird. Capoeira wurde während der Kolonialzeit in Brasilien von aus Afrika eingeschifften Sklaven praktiziert und weiterentwickelt. Geprägt ist der Kampftanz Capoeira durch viele charakteristischen Akrobatiken, wie hohe, gedrehte Sprünge oder Salti; auch wenn viele der bodennahen Akrobatiken zumindest in der Tendenz bereits vorhanden waren. Die Kampftechniken selbst zeichnen sich durch extreme Flexibilität aus; es gibt viele Drehtritte, eingesprungene Tritte und Akrobatik. Traditionell wird zu den Kämpfen Musik gespielt, diese folgt einem Endlos-Rhythmus in verschiedenen Variationen.

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Kickboxen

Kickboxen (engl. Kickboxing) ist eine moderne Kampfsportart, bei der das Treten und Schlagen mit Füßen und Händen wie bei den Kampfsportarten Karate oder Taekwondo mit konventionellem Boxen verbunden wird. Ellbogen- und Kniestöße sind häufig verboten, so auch bei uns. In den einzelnen Schulen und Sportverbänden ist unterschiedlich geregelt, ob der Gegner gehalten werden darf, oder welche Trefferflächen beim Gegenüber erlaubt sind. Bei unserem Verband, der WAKO, ist das Halten, zu Fall bringen und „Clinchen“ verboten. Das Halten des Gegners, sowie das zu Fall bringen und Clinchen beziehen sich wieder auf das „Muay Thai“ (Thaiboxen). Tiefschläge sind immer tabu, jedoch sind in manchen Verbänden Tritte auf die Oberschenkel (Lowkicks) erlaubt (nicht in der WAKO). Ebenfalls verbandsabhängig geregelt ist auch die Verwendung von Handdrehschlägen und Fußfegern (Techniken, mit denen der Gegner aus dem Gleichgewicht gebracht wird). Hiervon erlaubt die WAKO nur die Fußfeger. Allen Verbänden gemeinsam ist das Verbot des Schlagens auf den Rücken des Gegners und auf Gegner, die am Boden liegen, sowie das Werfen des Konkurrenten.

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